bloxperiment


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The following is a list of all entries from the schule category.

stopmotion vor!

Erstellt am So, 23. Mai’10 @ 23:28.

neben der plansequenz, ist auch stopmotion eine ganz spannende art der filmtechnik. da habe ich auch schon mal meine nerven getestet, im februar bei einem knet-masse-stopmotion-filmchen.

ein wunderschönes beispiel von stopmotion in videoslips ist folgendes:

und soeben entdeckt habe ich dieses:


plansequenz in musikvideos

Erstellt am So, 23. Mai’10 @ 22:53.

ja ich lebe noch.. =) aber das filmbuisness macht sich breit in meinem leben. ich bin immer mal wieder euf einem set (dreh), beurteile filme, schreibe an einem drehbuch oder produziere selbst ein projekt. ende märz haben wir zwei plansequenzen gedreht, eine eher höhere kunst bei de kameraführung. plansequenz bedeutet, dass die kamera einfach alles durchfilmt, und nie ein schnitt in der szene ist. dh alles muss perfekt aufeinander abgestimmt werden, und die kameraübergabe muss nahtlos ohne ruckel vonsich gehen. so war ich, als beispiel, beim einen dreh eine von 7, 8 personen die, die kamera zwei stockwerke das treppenhaus hinunterführte, ohne dass irgend einen übergabepunkt sichtbar ist.

plansequenzen gibt es auch immer mehr bei musikvideos. die wohl aktivste plansequenz-musikvideo-produzier-band ist ‚ok go‘. hier ihre drei letzten videos, die ich alle mit sehr gut bis hammer bewerte, aber beurteile selbst:

2006, noch ganz simpel mit standkamera, wo „nur“ eine perfekte choreographie gefordert war:

2010, mit super gut koordinierten kameramoves, choreographie vom höchsten und tarntechnik noch dazu:

2010, selbes lied, total andere aufmachung: eine art domino-chügeli-bahn in lebensgrösse:

hier gibt es weitere details und making of des letzten musikvideos (this too shall pass; rube goldberg machine version)


c-print.

Erstellt am Mo, 1. März’10 @ 23:59.

seit heute morgen schlage ich mich mit theorien rum, wie z.b. «beim negativfilm wird blau, das die yellow schicht belichtet hat, zu yellow, grün zu magenta und rot zu cyan» oder «es hat einen magenta stich, also mehr magenta rein» oder «zu wenig cyan; yellow und magenta runter».

und und und.. alles unlogische logiken, die irgendwie doch logisch sind. aber obwohl, dass ich eigentlich ein sehr auf-logik-bassierend-denkender (gibt es das?) mensch bin, habe ich noch nicht ganz der durchblick, aber probieren geht hier definitiv über studieren!

das heisst aber nicht etwa, dass ich nicht begeistert wäre, nein ganz und gar nicht, ich habe mich sogar gleich in meine entlehnte kamera verliebt.. es lebe die analoge fotografie!!! um noch ein zitat zu bringen: «wo das rot röter ist als in der digitalfotografie»


architektur, autos und politik. oder einfach: kunst.

Erstellt am So, 25. Oktober’09 @ 11:49.

hier ein paar bilder von dingen die mir aufgefallen sind.

zuerst eine ganz spezielle steckdose. ja, mein „alter“ beruf lässt mich nicht ganz los, so entdecke ich in museen nicht nur kunst, sondern begutachte immer auch die architektur. dieses spezielle exemplar von steckdose besitzt eine durchsichtige abdeckung, so dass möglichst wenig wand verdeckt wird.

Steckdose durchsichtig

das nächste bild hat mich plötzlich während der schulstunde aufschreken lassen. ahnungslos lausche ich dem ganz eigenen, aber interessanten dozenten zum thema ästhetik. er erzählt was von da, zeigt bilder von dort und stellt seine meinung in den raum zu jenem. da plötzlich, der dozent philosophiert über die beatles, da sehe ich im film doch plötzlich alexander tschäppet, den berner stadtpräsidenten. sehe ich nicht recht, oder was ist das? der tschäppet in einem kunstfilm?? immer noch etwas verunsichert, nehme ich wahr, wie wer sagt: „..der arme stadtpräsident musste zwei stunden lang barfuss immer wieder über diesen fussgängerstreifen gehen.“

Tschäppet Film_Beatles 2
der vollständigkeitshalber hier auch noch ein beispiel des gesamtbildes:

Tschäppet Film_Beatles 3

bleiben wir im hause f+f. da findet immer die ‚werkschau‘, ausstellung der besten künstler des kantons zürich, statt. und als momentane studentin konnte ich mich dieser kunst im mensa- und aula-bereich natürlich nicht entziehen. folgendes bild ist nicht das schönste kunstobjekt, sondern welches mich am meisten zum denken anregte: was ist kunst? wer bestimmt kunst? wie wird kunst definiert? was macht kunst aus? bin ich künstlerin?

Kunst Selbstportait
Stefan Pente (1964) – Ich selbst, 2008/2009

hier präsentiere ich euch eine kreativitätsausübung einer freundin, auf ihrem knall gelben auto. leider war es nacht, als ich das foto schoss, aber ich finde es einfach geil! =)

Auto Frö's_Car

und zu guter letzt noch ein wenig politik mit kunst vermischt: wenn du frieden willst, bereiten den frieden vor. dazu fällt mir ein zitat meines ästhetik dozenten ein: politik ist macht, kunst ist kraft.

Frieden bereite_vor

p.s. all diese fotographien sind mit der handykamera erstellt worden und deshalb nicht von bester qualität. ich finde es aber irgendwie auch schön, den der look unterstützt auch die spontanität, mit welcher ich diese fotos ablichtete.


f+f. feigen fertig.

Erstellt am Mi, 21. Oktober’09 @ 22:28.

in der schule geht es wieder richtig vorwärts. diese woche habe ich wieder fulltime schule, oder noch mehr. gleichzeitig läuft auch das theater, in welchem ich mitspiele, auf hochturen. ach ja, und dann wäre da noch den ganzen stress vom packen, züglen vorbereiten und wohnungssuche.

ich bin fix und fertig. f+f. feigen fertig.

seit es kalt wurde friere ich immer mal wieder im klassenzimmer heute kommen zusätzlich noch starke kopfschmerzen, gliederschmerzen, rückenschmerzen und augenschmerzen hinzu. werde ich krank? bitte nicht, nicht jetzt!


ist-sätze streichen!

Erstellt am Di, 29. September’09 @ 23:54.

gestern deprimiert, heute morgen demotiviert und jetzt voller lust und freude am studium. was so ein blödes deutschseminar alles bewirken kann. wir mussten verschiedene texte schreiben, fremde und eigene texte zusammenfassen. beim letzten text sollten wir alle „ist“ und „haben“ streichen, und den satz neu schreiben oder noch besser umschreiben. mit dieser ist-regel und einer blick-am-abend-zeitung stiegen wir um 19.10 uhr ins tram.

kurz die zeitung durchgeblättert, bemerkte ich, dass immer noch die selbe person die hinterste kolumne schreibt, wie vor etwa einer woche. eine ahnung von was ich gerade schreibe? auf der zweitletzten seite des b.a.a. darf jedeR leserInn sich schriftlich austumeln und wird von den restlichen leserInnen per sms weiterempfohlen oder abgewählt. meinen beobachtungen nach, überlebt es niemand über drei vier tage. wobei ich eine seehr unregelmässige leserin dieser schlimmsten gratiszeitung bin, und deshalb dies nicht ganz wissenschaftlichen beobachtungen entsprechen.

blickAabend

zeitgleich wie ich diese beobachtung machte, kam chris auf die idee, die ist-regelung bei der zeitung anzuwenden und diese umzuschreiben.

so musste die „fremde“ kolumnistin als erstes daran glauben, aber finde erst mal in dieser kolumne einen ist- oder haben-satz! jetzt weiss ich wieso, sie so lange überlebt, sie wendet die ist-regel sehr gut an.
gegen schluss vernachlässigt sie sie aber, wobei ich mir mit dieser nicht ganz detaillierten erzählung schon genug vorstellen kann. diesen satz will ich euch nicht vorenthalten: „bei einem one-night-stand habe ich einmal einen asthmatischen anfall gekriegt, weil mein bettpartner eine katze hatte und ich allergisch bin.“ richtig, nicht wegen der regel, wegen dem inhalt wollte ich euch den satz nicht vorenthalten. hier noch der folgesatz: „er dachte, ich wäre so angetörnt – dabei bin ich fast erstickt.“ sorry, aber das musste sein. und aufmerksam wurde ich nur, wiel ich die ist/haben-regel anwenden wollte.. =D


richtiger studiumsbeginn.

Erstellt am Di, 29. September’09 @ 23:15.

gestern war es soweit, nach drei wochen technik und computer hat endlich das „richtig“ studium angefangen! am morgen zuerst begrüssung (zum zweiten mal für mich und alle anderen erstsemestrigen) und danach kurze bis detailliert-langweilige vorstellung der einzelnen pooling-seminaren. abschluss des rektors und gooooo! ja das go, war mir nicht so ganz klar, weshalb ich zuerst eine weile anstehen musste, bevor ich mich einschreiben konnte. ja so richtig einschreiben, wie frau es von filmen kennt. =)

f+f: einschreiben

und wer zu spät kommt, kann am wunschseminar nicht mehr teilnehmen..
ja, aber glück muss frau haben! ich konnte mich überall einschreiben, wo ich wollte, und wenn es mit der kollegin zusammen auf den zwei letzten zeilen war. =D

das studenten-schoggi-leben hat begonnen, und der gesamte wohnungssuche-, geldnot- und konzepte-schreiben-stress auch!


illustrator. oder sinnvolle nebenbeschäftigung.

Erstellt am Do, 17. September’09 @ 20:36.

weiss nicht ob es an meiner müdigkeit lag, oder was genau der grund war.. auf jeden fall konnte mich der illustrator zuerst nicht so richtig begeistern. am letzten samstag durften sollten wir irgendwelche grafiken überzeichen. für mich war das reine zeitverschwendung, da illustrator wie vektorworks und archicad auf vektoren aufbaut, und dies für mich nur langweilig war. so habe ich die zeit sinnvoll genutzt und meine mails gecheckt..

am montag war es dann schon viel interessanter, mit textbearbeitungen, 3d, raster- und spraydose-werkzeug . inzwischen begreife ich auch die differenzen, resp. das perfekte zusammenspiel von photoshop, illustrator und indesign! =)

ich wollte im illustrator eigentlich meine erste grafiken für mein animiertes maskottchen (>photoshop) zeichnen, aber ich konnte mich von keiner meiner ideen voll überzeugen. so gibt es nur erste skizzen von einer nebenidee:

[BILD BILD BILD wird folgen]


4d photoshop. animation #1.

Erstellt am Fr, 11. September’09 @ 19:40.

so. geschafft. auf jedenfall den ersten kurs: photoshop.

4 tage harte arbeit: zuhören, zusehen, arbeiten, fragen und anderen helfen. zwischen durch mal pause und längeren bis kurzen mittag. ich „kann“ jetzt auswählen (sehr wichtig!), photos/bilder bearbeiten mit gravitationskurve und anderem schnickschnack, bilder animieren, bilder rastern, aktionen definieren, stapelverarbeitungen durchführen und ich weiss wie und wieso ich welches format wähle. =D jetzt hoffe ich nur, dass ich all dieses wissen auch ab und zu wieder anwende werde, damit nicht ganz alles vergessen geraten kann. unser lehrer dozent meinte zum schluss, das ging jetzt schon etwas weiter, als nur photoshop einführung. ja, aber es machte richtig spass! obwohl ich diese woche jede nacht definitiv mehr als sechs stunden geschlafen habe. gestern bin ich sogar schon um 19.50 eingeschlafen..

mein „grösstes“ projekt habe ich heute vollendet, eine kleine animation. *fröid* =) werde diese noch nachliefern, ist momentan aber noch auf dem server der schule abgespeichert (und wird dort hoffentlich nicht gelöscht). inzwischen sicher nach hause transportiert, präsentiere ich hier ‚animation#1‘:

Animation#1

apropos photoshop und animation: hast du gewusst das der gesamte ’sin city‘ im photoshop produziert wurde? ja, kein witz. ist so!

obwohl meine schuhlwoche noch nicht zu ende ist, gönne ich mir jetzt ein wenig ausgang im flösser (stehe auf der gästeliste, das ist eine gute ausrede =P) und werde mich morgen mit dem nächsten adobe programm auseinander setzen: illustrator.


f+f. das neue leben.

Erstellt am Di, 8. September’09 @ 22:46.

gestern war der erste tag von meinem neuen leben. ein leben, dass mich hoffentlich etwa die nächsten fünf jahren begleiten wird.

es ist nicht ganz einfach dieser umstieg. nicht der beruf/das umfeld/das thema an sich, nein, die schule! ja nach sovielen jahren im büro, ist es ein hartes leben zurück in diesen schulzimmer mit pulten und lehrer. der erst tag bestand „nur“ aus begrüssung und einführung in das mac os X system. nur, dachte ich im vorfeld. aber trotz nur wenig neuigkeiten und eher lockerem schulbetrieb, war ich am abend richtig müde. heute der zweite tag, und somit der erste richtig (und doch noch nicht normaler) schultag. die nächsten drei wochen bestehen aus dem sogenannten ‚technisches pooling‘, theorieunterricht gemischt mit allen vier studiengängen. heute und noch die folgen drei tagen steht bei mir photoshop auf dem programm.

ein lehrer, nicht viel älter als ich, der sein handwerk super kann, und deshalb z.t. etwas sehr schnell vorwärts geht. einige studierende, die den kurs schon wieder verlassen haben, da sie „alles“ schon können, und zum glück auch viele studierende, denen nicht ganz immer alles klar ist. ich habe das programm nie gelernt und bis jetzt wirklich nur simplen mit den einfachsten werkzeugen benutzt. zu meinem erstaunen komme ich, trotz den eher schlechten voraussetzungen, im vergleich zu vielen vorkurs-absolventInnen, gut mit und fühle mich doch schon relativ sicher.

aber heute war ja noch gar nicht alles, und hätte mir eigentlich schon gereicht. sechs stunden in diesem zimmer, der blick schweift zwischen bildschirm, beamerbild und bildschirm der nachbarin hin und her. vergleichen, zuhören, zuschauen und gleichzeitig selber ausprobieren. das passende zitat dazu: „photoshop ist wie der nothelferkurs, nach einem jahr weisst du eh nichts mehr“.

kurz noch zur f+f: schule für kunst und mediendesign, eine höhere fachschule. das logo sagt: f+f sind frechdachse und schlaue füchse. da fühle ich mich doch ganz gut zuhause. sowieso beim ersten. =)

ein spannendes und forderndes leben, in dem ich zum glück noch viel lernen kann, auch wie frau zur schule geht. aber auch anstrengend. noch. noch?